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Donnerstag, 10. Mai 12

Energiestadt Thayngen vorbildlich

Die Energiestadt Thayngen hat ihren Jahresbedarf 2012 an Strom für ihre öffentliche Bauten und die öffentliche Beleuchtung komplett mit Naturstrom aus der Naturstrombörse abgedeckt. Insgesamt bezog sie dafür 14'500 kWh Solarenergie und 57'500 kWh aus Biogas.

Donnerstag, 15. Dezember 11

Frischer Wind für den Verein Aargauer Naturstrom (ANS) und erneuerbare Energie «ab Hof» – dank der Naturstrombörse

Über die Internetplattform www.naturstromboerse.ch können ab dem 1. Januar 2012 auch die Aargauer Kunden «Naturstrom ab Hof» aus ihrer bevorzugten Produktionsanlage für den täglichen Bedarf beziehen. Die Online-Börse fördert die nachhaltige Produktion von Naturstrom aus der Region.
Der Verein Aargauer Naturstrom (ANS) ermöglicht es Naturstromproduzenten die Herkunftsnachweise einfach und kostengünstig direkt an Privatkunden zu verkaufen. Der Internet-Shop ermöglicht den Verkauf "ab Hof". Insbesondere für Kleinanlagen entsteht ein attraktiver, transparenter Marktplatz, der nachfrageorientiert Signale für den Bau neuer Anlagen geben soll.

Aus dem Kundenwunsch, eine einfache und transparente Möglichkeit zu schaffen, ihren Strombedarf mit ökologisch produziertem Strom zu decken, entstand im Jahr 2008 das Webportal www.naturstromboerse.ch. Auf der Website können Interessierte mithilfe einer Landkarte sehen, wo und wie in ihrem Umkreis Naturstrom produziert wird. Auf der Aargauer Karte werden die Produktionsstandorte von Solar-, Biomasse- und Wasserkraftanlagen angezeigt und zur Auswahl angeboten.
Der Kunde wählt auf der Plattform selbst, welche Energiequellen er berücksichtigen möchte. Der Mindestbestellbetrag beträgt CHF 50.–. Nach oben ist die Bestellmenge auf der Plattform jedoch offen; der Kunde kann beliebig viel Herkunftsnachweise für Naturstrom von verschiedenen Produzenten in seinen «Warenkorb» legen. Es kann von einem Produzenten jedoch immer nur so viel gekauft werden, wie dieser auch anbietet.

Die Naturstrombörse läuft bereits in den Kantonen Schaffhausen, Thurgau, St. Gallen, Appenzell Innerhoden und Appenzell Ausserhoden erfolgreich. Zum 1. Januar 2012 werden auch die Produzenten aus dem Kanton Aargau mit in die Online-Naturstrombörse aufgenommen.

Der Verein Aargauer Naturstrom hat seinen Auftritt überarbeitet. Mit der hellen und frischen Neugestaltung von Logo, Webseite und der Aargauer Naturstrom Zeitung (Flyer) wird die Aktualität des Themas Naturstrom modern unterstrichen. Besuchen Sie ANS auf www.agnaturstrom.ch.

Verein Aargauer Naturstrom (ANS)
Weitere Auskünfte:
Daniel Nadler, Geschäftsführer, T +41 62 834 22 06

Geht an: Medien- und Presseerzeugnisse für den Kanton Aargau

Download: http://www.agnaturstrom.ch/startseite

Der Verein "Aargauer Naturstrom" (ANS) ist die marktorientierte Initiative von Energieversorgungsunternehmen (EVU) im Kanton Aargau zur Förderung von erneuerbaren Energien (Naturstrom) aus Kleinanlagen.

Weitere Informationen und Downloads finden Sie unter www.agnaturstrom.ch.

Mittwoch, 16. November 11

Neuhausen setzt auf Naturstrom

Lesen Sie hier den Bericht aus den Schaffhauser Nachrichten, vom 11.11.2011 von Claudia Härdi:

Neuhausen am Rheinfall setzt auf eine nachhaltige Entwicklungsplanung, auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Die Gemeinde setzt auf Wasserkraft und bezieht ihren Strom aus dem Rheinkraftwerk Neuhausen und aus weiteren Schweizer Wasserkraftwerken und trägt nun die Mehrkosten, die der Bezug von Ökostrom mittlerweile mit sich bringt, selber. Gestern wurde die Gemeinde mit dem Naturstromzertifikat des Elektrizitätswerkes des Kantons Schaffhausen (EKS) ausgezeichnet. Das Zertifikat: Ein Zeichen dafür, dass sich die Gemeinde für erneuerbare Energien einsetzt. Überreicht haben die Urkunde Albert Strasser, Leiter der Energiewirtschaft des EKS, und Richard Müller, Leiter Vertrieb Energie des EKS.

Entgegennehmen durfte die Auszeichnung Gemeindepräsident Stephan Rawyler und seine Mitarbeiter Paul Kurer, Bausekretär, Patrick Güntert, Leiter Hochbau, und Erich Goetz, Technischer Sachbearbeiter, der unter anderem für die öffentliche Beleuchtung der Gemeinde zuständig ist, einen Bereich der Gemeinde, der den Energieverbrauch entscheidend beeinflusst. Neuhausen am Rheinfall ist seit dem Februar 2009 mit dem begehrten Label Energiestadt ausgezeichnet. Alle vier Jahre werden die Energiestädte auf Herz und Nieren geprüft. Damit wird eine Standesaufnahme gemacht, um festzustellen, wo sich die Gemeinde oder die Stadt auf ihrem Weg zu einem langfristig nachhaltigen Energieeinsatz befindet. Neuhausen wird sich diesem Re-Audit im nächsten Jahr stellen. Rawyler zeigte sich zuversichtlich, obwohl die Kriterien strenger geworden sind: «Wir werden die Anforderungen erfüllen», sagte er. Glorios abschneiden werde die Gemeinde aber nicht, fügte er hinzu. Die Stärken der Neuhauser läge in der Art wie die Energie genutzt werde. «Zudem hat die Gemeinde im Budget 2012 30 000 Franken für erneuerbare Energien budgetiert», so der Gemeindepräsident. Die Gemeinde setzt den Naturstrom nicht nur für die öffentliche Beleuchtung ein. Auch in den gemeindeeigenen Liegenschaften wird mit Naturstrom gewirtschaftet. Zudem werden die gemeindeeigenen Liegenschaften kontinuierlich saniert und damit auf einen energieeffizienten Standard gebracht. So hat die Gemeinde unter anderem die Rhyfallhalle saniert sowie die Wände und die Decke mit einer Dämmung verbessert, erklärt Güntert, Leiter Hochbau. Im Alters und Pflegezentrum Rabenfluh wird das Wasser mit der Kraft der Sonne aufgeheizt, nur um hier zwei Beispiele zu nennen. Im Bereich der Strassenbeleuchtung wird die Gemeinde bis Ende 2012 die Quecksilberdampflampen durch Natriumdampflampen ersetzen, erklärt Götz. «Damit werden wir 30 bis 40 Prozent Strom sparen, «und wir werden dieses Ziel erreichen», sagte Götz. Erst später werde die Gemeinde dann die ältesten Natriumdampflampen durch LED-Lampen ersetzen, so Götz, der im Gespräch auch sagt, dass in diesen Energiefragen eng mit dem EKS zusammengearbeitet werde.

Dienstag, 20. September 11

Wasserkraftstrom der Thüga Energie kommt aus der Region

EKS Schaffhausen überreichte die Zertifikate an Dr. Jürgen Becker

Ökostrom pur heißt es seit Juli 2011 für Privat- und Gewerbekunden der Thüga Energie. Seitdem setzt der Energiedienstleister bei seinen Vertragsangeboten ausschließlich auf Strom aus 100 Prozent Wasserkraft – und das ohne Aufpreis. Das Besondere an dem Projekt: Der Strom für Singen und den Hegau kommt aus der Region, denn die Thüga Energie arbeitet mit dem Elektrizitätswerk des Kantons Schaffhausen (EKS) zusammen. Die EKS AG liefert die emissionsfreie elektrische Energie, welche in Schweizer Wasserkraftwerken erzeugt wird.

„Kunden wollen einfach wissen, wie sich ihr Strom zusammensetzt und wo er herkommt“, ist Dr. Jürgen Becker, Geschäftsführer der Thüga Energie, überzeugt. Wer sich für SEEstrom entschieden hat, kann beides ganz genau erfahren. Der emissionsfreie Strom aus 100 Prozent Wasserkraft kommt vom Schweizer Wasserkraftwerken und wird unweit von Singen direkt ins Netz eingespeist. Dass er alle Richtlinien der nachhaltigen Erzeugung erfüllt, zeigte nun die EKS AG als Vorlieferant auf. „Die Anlagen wurden nach hohen ökologischen Qualitätsstandards zertifiziert“, erklärt Albert Strasser. Zudem wird die Qualität vom Technischen Überwachungsverein garantiert. Das entsprechende Zertifikat der EKS hat Strasser am 8. September an Dr. Jürgen Becker übergeben. Auch Produktion und Vertrieb unterliegen strengen Richtlinien. Die Thüga Energie erhält dafür eine staatlich überwachte Garantie durch das schweizerische Bundesamt für Energie.

„Wir freuen uns, dass wir die Thüga Energie in ihrem Engagement für die Umwelt unterstützen können und gemeinsam die ökologische Stromproduktion fördern“, so Strasser bei der Zertifikatübergabe. Im Strommix des regionalen Energiedienstleisters macht sich die Entscheidung für Energie aus Wasserkraft deutlich bemerkbar. Schon 2009 lag der Anteil an erneuerbaren Energien bei der Thüga Energie bei rund 39 Prozent. Durch die Umstellung wird er weiter steigen. Im bundesweiten Schnitt betrug der Anteil 2009 etwa 17 Prozent.

Dr. Jürgen Becker sieht die Entscheidung für den Ökostrom als kleinen Beitrag für die Energiewende. „Wir müssen regenerative Energie aber günstig anbieten, damit sie auch angenommen wird“, so seine Überzeugung. Aus diesem Grund müssen Kunden für den emissionsfreien Strom keinen Ökoaufpreis zahlen. Insgesamt erhalten seit Juli 2011 22.000 Haushalte im Versorgungsgebiet den Strom aus 100 Prozent Wasserkraft. Dadurch können jährlich rund 35.000 Tonnen CO2 eingespart werden.

Mittwoch, 20. Juli 11

JCL investiert in 100% Strom aus Schweizer Wasserkraft von EKS AG

DIE JCL LOGISTICS SWITZERLAND AG (JCL) DECKT AB SOFORT IHREN GESAMTEN STROMBEDARF MIT ENERGIE AUS WASSERKRAFT.
Die Elektrizitätswerk des Kantons Schaffhausen AG (EKS) konnte mit der JCL einen Vertrag über den Bezug von Naturstrom abschliessen. Somit deckt JCL ihren gesamten Strom-verbrauch in Höhe von 550'000 kWh Strom pro Jahr künftig mit Naturstrom aus Schweizer Wasserkraft. Dieser verteilt sich auf die Nieder-lassungen in Thayngen, Muttenz, Glattbrugg, Otelfingen und St. Margrethen.
„Wir wollen mit unserem Bekenntnis zu Natur-strom nicht einfach unser Gewissen beruhigen, sondern zu unserer sozialen und ökologischen Verantwortung stehen. Gegenüber unseren Mitarbeitern wollen wir ein Zeichen setzen und durch unser Beispiel dazu anhalten, dass sie ihren privaten Stromverbrauch ebenfalls hinter-fragen", sagt Guido Oswald, Niederlassungslei-ter JCL Thayngen.

Rund 400.000 Tonnen werden pro Jahr von JCL speditiert und "immer mehr unserer Kunden legen Wert auf einen ökologieorientierten Transport", erklärt Nikolaus Kohler, Geschäfts-führer der JCL Logistics Switzerland AG.
Gemeinsam mit den Kunden werden Lösungen für die umweltfreundliche Gestaltung der kom-pletten Lieferkette gesucht. Intelligente Routen-planung, ein moderner Fuhrpark, der optimale Einsatz von Ressourcen und umfangreiche Si-cherheits- und Nofallkonzepte spielen dabei eine bedeutende Rolle.
„Es geht aber nicht nur um die maximale Aus-lastung der Verkehrsmittel, sondern auch um die Vermeidung von unnötigen Transporten und Leerkilometern. Denn jeder nicht gefahrene Kilometer, ist der grösste Beitrag am Klima- und Umweltschutz“, erklärt Nikolaus Kohler weiter.

Zudem werde Corporate Responsibility gemein-sam mit den 220 Mitarbeitern gelebt. Erst kürz-lich beteiligten sich die Mitarbeiter in Thayngen an einer grossen Müllsuchaktion, die von der Firma veranstaltet wurde.

Bildlegende:
Guido Oswald, Niederlassungsleiter JCL Thanygen und seine Assistentin Danijela Vukomanovic nehmen stellvertretend für alle Schweizer Niederlassungen das Zertifikat von Albert Strasser (EKS) entgegen.

Kontakt EKS AG
Juliane Huber
Leiterin Kommunikation
Rheinstrasse 37
8201 Schaffhausen
Tel: 052 633 5214
Email: juliane.huber@eks.ch

Kontakt JCL Logistics Switzerland AG
Marion Bertram
Leiterin Kommunikation
Hofackerstrasse 77
4132 Muttenz
Tel: 061 467 1608
Email: marion.bertram@jcl-logistics.com

Donnerstag, 16. Juni 11

Jedes Haus ein kleines Kraftwerk - Familie Götz aus dem St. Galler Rheintal zeigt wie es geht

Machen Sie sich selbst ein Bild davon:

www.götz.ch

Montag, 02. Mai 11

SAK mit Naturstrombörse am Ökomarkt St.Gallen

Die St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) nimmt zum ersten Mal mit der Naturstrombörse (Ostschweiz-Naturstrom) am Ökomarkt in St.Gallen teil.

Der Ökomarkt ist ein jährlicher Grossanlass in der St.Galler Innenstadt. Die breite Palette von regionalen Ausstellern bietet einen vielfältigen Einblick in das ökologische Waren- und Dienstleistungsangebot. Die Besucherinnen und Besucher profitieren von Informationen, können sich beraten lassen oder regionale und nachhaltige Produkte kaufen. Der Markt wurde 1995 vom städtischen Amt für Umwelt und Energie gegründet und hat sich zu einem Grossanlass mit rund 70 Ständen entwickelt. Seit 1999 ist die Interessengemeinschaft Ökomarkt für die Durchführung zuständig.

Veranstaltungsinfos:
Wann: 12. Mai 2011, von 9 bis 20 Uhr
Wo: beim Vadiandenkmal in St.Gallen
Weitere Infos: www.oekomarkt.ch oder www.sak.ch

Montag, 18. April 11

600'000 kWh für den Kanton Schaffhausen

Mit grosser Freude, konnte Richard Müller heute dem Kanton Schaffhausen, vertreten durch Roman Bächtold (re), Kantonsbaumeister und Norbert Weiss, Projektleiter Kantonales Hochbauamt (li), das neue Naturstromzertifitat für das Jahr 2011 überreichen. Der Kanton deckt mit dieser Bestellung seinen Jahres-Strombedarf für die kantonalen Verwaltungsgebäude ab. Die 600'000 kWh Strom setzen sich aus 350'000 kWh Strom aus Biogas, 34'500 kWh Strom aus Solar, 212'500 kWh Strom aus Wasserkraft und 3'000 kWh Strom aus Windenergie zusammen. Der Kanton unterstreicht mit diesem Zertifikat sein Bekenntnis zu Strom aus erneuerbaren Energien aus der Region.

Dienstag, 05. April 11

Unilever Schweiz setzt auf Naturstrom der EKS AG

Unilever Schweiz setzt ab sofort ganz auf grünen Strom. Durch die Umstellung auf erneuerbare Energie an allen schweizweiten Produktions- und Verwaltungsstandorten senkt das Unternehmen mit Marken wie Knorr, Lipton, Dove, Rexona oder Lusso seinen CO2-Ausstoss um über 3.000 Tonnen. Für das in Thayngen hergestellte Schweizer Knorr-Sortiment verbessert sich damit die Umweltbilanz weiter. Pilotprojekte mit Windkraft und einem ökologischen Kühlwassersystem sollen im zweiten Halbjahr weitere positive Impulse bringen.

Unilever verfügt über eine lange Nachhaltigkeitstradition und führt seit 12 Jahren in Folge den Dow Jones Sustainability Index als Branchenleader an. Mit der Umstellung auf Naturstrom an allen Produktions- und Verwaltungsstandorten in Schaffhausen, Steinhausen, Thayngen und Zug erreichen
die Bemühungen um nachhaltige und umweltfreundliche Produkte und Herstellungsverfahren auch in der Schweiz einen nächsten Meilenstein.
„Wir leisten mit dieser Lösung einen messbaren Beitrag zur Reduktion der Umweltbelastung“, sagt Monique Bourquin, Country Managing Director Unilever Schweiz. „Während wir den CO2-Ausstoss am Produktionsstandort für Knorr in Thayngen seit 2003 bereits um 45 Prozent senken konnten, wollen wir mit laufenden Innovationen bei der Beschaffung, Herstellung und Verpackung einen Beitrag leisten, damit der Konsum unserer Produkte nicht zu Lasten der abnehmenden Ressourcen der Welt geht.“ Unilever möchte mit kleinen Taten zu nachhaltigen Veränderungen beitragen und hat sich zum Ziel gesetzt, die Umweltauswirkungen durch seine Produkte über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg bis 2020 zu halbieren. In der Schweiz gehen täglich rund eine Million Produkte aus dem Hause Unilever über den Ladentisch.

„Knorrli“ und Rheinfall stehen für Nachhaltigkeit
Mit der Umstellung auf Naturstrom bürgt Knorrli nun auf den Knorr-Verpackungen neu auch für nachhaltiger produzierte Produkte, die nach Schweizer Rezepturen und Schweizer Qualitätsstandards exklusiv für den lokalen Markt in Thayngen hergestellt werden. Knorr verkauft in der Schweiz über 70 Millionen Produkte jährlich. Davon stammen über 90 Prozent aus Thayngen, wo Knorr eine über 100-jährige Produktionstradition pflegt.

Der Naturstrom für die Schweizer Unilever-Standorte mit über 1.200 Mitarbeitenden stammt zu 100 Prozent aus Wasserkraft. Diese wird beim Rheinkraftwerk Neuhausen direkt beim Rheinfall, dem grössten Wasserfall Europas, produziert und durch die Elektrizitätswerk des Kantons Schaffhausen AG vertrieben. Das Liefervolumen umfasst über 8.2 GWh. Unilever ist mit Abstand grösster Abnehmer von Naturstrom in der Wirtschaftsregion Schaffhausen.

Unilever Schweiz und Knorr-Werk Thayngen
Unilever beschäftigt in der Schweiz über 1.200 Mitarbeitende an zwei Produktions- und verschiedenen Verwaltungsstandorten inklusive der Unilever Supply Chain Company in Schaffhausen, die sämtliche Werke in Europa sowie die ganzen Warenflüsse und Logistikprozesse steuert. Hauptsitz von Unilever Schweiz ist Thayngen, wo seit über 100 Jahren Produkte von Knorr hergestellt werden. Rund 90 Prozent der in der Schweiz vertriebenen Produkte werden hier nach Schweizer Rezepturen und Qualitätsstandards exklusiv für die Schweiz produziert. Das Produktionsvolumen betrug 2010 gegen 30.000 t/a, wovon 60 Prozent in den Export gehen. In Thayngen werden gegen 2.000 verschiedene Produktformate hergestellt.

Unilever Sustainable Living Plan
Der Ende 2010 lancierte Plan von Unilever verpflichtet alle Länder und alle Marken zu umfassenden Nachhaltigkeitszielen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. So möchte Unilever bis 2020 unter anderem die Umweltauswirkungen seiner Produkte halbieren, 100 Prozent seiner landwirtschaftlichen Rohwaren aus nachhaltigem Anbau beziehen und über 1 Milliarde Menschen zu einer besseren Gesundheit und mehr Lebensqualität verhelfen. Infos: www.unilever.com.

Wasserkraft
Weltweit stammen 17 Prozent der benötigten Energie aus Wasserkraft. In der Schweiz stellt Wasserkraft die wichtigste einheimische Quelle erneuerbarer Energie dar mit einem Anteil an der gesamten schweizerischen Stromproduktion von rund 56 Prozent. Im Aktionsplan "Erneuerbare Energien" sieht der Bund Massnahmen zur Förderung der Wasserkraft vor. Bis 2030 soll eine Steigerung der mittleren Produktionserwartung durch Um- und Neubauten von Wasserkraftwerken um mindestens 2.000 GWh gegenüber dem Jahr 2000 erreicht werden. Quelle: Bundesamt für Energie BFE

Elektrizitätswerk des Kantons Schaffhausen AG (EKS AG)
Seit mehr als 100 Jahren ist die EKS AG erfolgreich am Markt in der Schweiz und in Deutschland präsent und versorgt rund 110.000 Menschen im Kanton Schaffhausen und den angrenzenden deutschen Gebieten mit Strom. Im Geschäftsjahr 2009/10 setzte die EKS AG insgesamt 611 Gigawattstunden Strom ab, davon 48 Prozent in Deutschland und 52 Prozent in der Schweiz. Die EKS ist Gründerin der Naturstrombörse. Unter www.naturstromboerse.ch können Verbraucher grünen Strom per Mausklick kaufen. Weitere Infos: www.eks.ch

Fakten Rheinkraftwerk Neuhausen (RKN)
Das RKN steht neben dem grössten Wasserfall Europas und nützt das Gefälle von 23 m zur Energiegewinnung.
Aktionäre
EnAlpin AG 56 %
Axpo AG 40 %
Gemeinde Neuhausen 4 %

Mittlere Energieproduktion 40 Mio. kWh

Donnerstag, 25. November 10

Schaffhauser Landzeitung wird zur Öko-Zeitung der Region

Die Druckerei Stamm in Schleitheim, Herausgeberin der Schaffhauser Landzeitung (ehemals Schleitheimer Bote), hat heute einen grossen Schritt hin zur konsequenten Ausrichtung auf den Umweltschutz gemacht.

Albert Strasser, Leiter Energiewirtschaft bei der EKS AG, konnte dem Herausgeber der Schaffhauser Landzeitung, Thomas Stamm, das Zertifikat über 90'000 kWh Strom aus dem Rheinkraftwerk Neuhausen überreichen. "Diese Menge werden wir zu 100 % für die ökologische Produktion der Zeitung einsetzen und somit zur Öko-Zeitung der Region avancieren", so die Ziele von Thomas Stamm. Er verfolgt mit seinem Betrieb ein rigoroses Umweltmanagment. Seine Druckerei arbeitet klimaneutral und ist FSC-zertifiziert. Er bezieht auch für seine Druckerei Ökostrom und transportiert seine Waren in einem Erdgasfahrzeug.